NEUE Genussführer Urkunden im Rheingau! Heute: Domäne Mechthildshausen

Der Slow Food Genussführer Deutschland stellt Gasthäuser und Restaurants vor, die fest in ihrer Region verankert sind, traditionelle Regionalküche zubereiten und diese mit neuen Entwicklungen in der Gastronomie vereinbaren. Im Fokus stehen nicht die Sternelokale und Spitzengastronomie, sondern Gasthäuser und Restaurants, welche die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ tagtäglich umsetzen, auf Geschmacksverstärker und „Convenience“ verzichten und ihre Gäste mit einem einladenden Ambiente und Service begrüßen.

Die neuen Urkunden für 2021 sind vergeben und wir freuen uns, die Rheingauer & Wiesbadener Betriebe an dieser Stellen vorstellen zu können.

Eine feste Größe im kulinarischen Angebot von Wiesbaden stellt die Domäne Mechthildshausen dar. Der landwirtschaftliche Betrieb mit biologischer Ausrichtung produziert Lebensmittel und verfügt auch über Gastronomie. Die Domäne liegt außerhalb von Erbenheim und ist als Ausflugsort gerade mit Kindern und per Fahrrad sehr zu empfehlen. Ein weitläufiges Gelände mit viel Platz und einigen Tieren, die die Kinder in ihren Ställen besuchen können.

Im Innenhof findet man unteranderem drei Hofläden. Die Bäckerei und Konditorei, die Metzgerei und die große Markthalle mit Obst, Gemüse und Eiern und vielen anderen Bioprodukten. Das Restaurant im Gästehaus arbeitet natürlich mit den Produkten aus dem eigenen Betrieb, so dass hier das Prinzip Farm-to-Table aufs Beste zelebriert wird.

www.domaene-mechthildshausen.de

Mit genussvollen Grüßen

Ihre Marion Thomas-Nüssler

Neue App des Slow Food Genussführers ebnet Weg zur nachhaltigen Gastronomie

Der beliebte Slow Food Genussführer ist ab sofort auch digital verfügbar. Die App stellt mehr als 500 Gasthäuser und Restaurants vor, die die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ tagtäglich umsetzen. Sie steht zum Download im Apple AppStore und dem Google Play Store bereit und kann in verschiedenen Abo-Modellen bezogen werden. Mit Lockerung der Corona-Maßnahmen eröffnen in weiteren Regionen Deutschlands (außen)gastronomische Angebote. Die App von Slow Food Deutschland macht es Verbraucher*innen einfach, zukunftsfähig arbeitende Gastronom*innen mit ihrem Besuch zu unterstützen.

Seit 2013 veröffentlicht Slow Food Deutschland (SFD) jährlich den Slow Food Genussführer. Im

Fokus stehen Lokale, die „gut, sauber, fair“ täglich umsetzen, die auf Geschmacksverstärker und „Convenience“ verzichten und ihre Gäste mit einladendem Ambiente begrüßen. Ihre Köch*innen wissen, wer ihre Lebensmittel wo erzeugt und verarbeitet und erzählen ihren Gästen davon. Ihre regionale Kompetenz bei der Verwendung von Grundprodukten aus der Umgebung sowie bei der Pflege regionaler Rezepturen sind für die Aufnahme in den Genussführer ein vorrangiges Anliegen.

Nach den langen Monaten des Lockdowns ist die Vorfreude auf ein Wiedersehen bei Verbraucher*innen und Gastronom*innen gleichermaßen groß. Mit dem Genussführer als App möchte Slow Food Verbraucher*innen ihren Weg zu ganz besonderen Gasthäusern und Restaurants ebnen. „Die App soll die Menschen dabei unterstützen, ‚kluge‘ und nachhaltige Entscheidungen bei ihrer kulinarischen Wahl zu treffen. Denn wir weisen mit dem Genussführer den Weg zu Gastronom*innen, die sich für Genuss und Vielfalt auf dem Teller engagieren und überzeugend vertreten, dass das unweigerlich die Vielfalt in der Natur sowie das Wohl von Mensch, Tier und letztlich des Planeten voraussetzt. Wir hoffen darauf, Verbraucher*innen auf die App neugierig zu machen, damit sie mit ihrer Nutzung Gastronom*innen nach diesen enorm herausfordernden Zeiten unterstützen“, so Wieland Schnürch, Leiter des Genussführer-Herausgeberteams.

Der Genussführer hat für alle Geschmacksrichtungen und Anlässe etwas im Angebot und eignet sich als Orientierungshilfe für gastronomische Neuentdeckungen. In seiner digitalen Version werden die Informationen fortlaufend aktualisiert. Verbraucher*innen bleiben auf dem neuesten Stand. Übersichtliche Such- und Filterfunktionen ermöglichen es, die jeweils passenden Lokale schnell zu finden. Praktische Hilfen wie das Hinzufügen von Notizen, Erstellen von Planungen und Speichern von Kommentaren zu Restaurants und Gasthäusern machen die App zu einem vertrauten Begleiter.

Die Genussführer-App ist im Abo erhältlich, als Vollversion, oder jeweils in einer regionalen Version Ost oder West. In den ersten sieben Tagen kann die App kostenlos getestet werden.

Kompletter Genussführer:
im Jahr 19,99 Euro, im Quartal 6,99 Euro, im Monat 2,99 Euro.

Teilausgabe Ost oder West:
im Jahr 11,99 Euro, im Quartal 3,99 Euro, im Monat 1,99 Euro.

Mühlenwanderung verschoben

Liebe Mühlenwanderer/innen,

Sie werden es sich schon gedacht haben oder gar schon darauf gewartet haben: Auf die erneute Verschiebung der Mühlenwanderung.

Aber die jetzige Corona Situation lässt es immer noch nicht zu, dass wir mit vierzig Personen durch den Rheingau  wandern.

Darüber hinaus können wir den Mühlenbetreibern bzw. unseren Betrieben es nicht zumuten vierzig Gäste zu beherbergen.

Natürlich verstehen wir, wenn Sie jetzt keine Lust mehr haben und ihr Geld zurück haben wollen. Teilen Sie uns dies daher einfach mit und geben Sie ihre Kontonummer an. Wir werden dann umgehend ihren Beitrag zurück überweisen.

Wir sind und wir bleiben optimistisch und haben daher die Mühlenwanderung auf den 07.November 2021 verschoben.

In der Zwischenzeit schauen Sie doch mal auf unsere Homepage unter www.slowfood-rheingau.de. dort bieten wir für unsere Mitglieder, aber auch Nichtmitglieder z.B. im Moment ein Käseseminar, des bekannten Rheingauer Käseaffineur, Reiner Wechs (www.rheingau-affineur.de ) an. Eine Veranstaltung die, wenn Sie Lust haben sich einfach nach Hause kommen lassen können.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Geduld und Durchhaltevermögen und freuen uns ganz, ganz sicher auf Sie im November. 

Bleiben Sie gesund und munter !!!!!!

Ihr MühlenwanderungsTeam

ALLES KÄSE – und noch mehr…

Online-Käseseminar mit dem Rheingauer Slow Food Mitglied Reiner Wechs

Am 17.04. bietet Reiner Wechs, Käser und Dipl. Ing. für Milch- und Molkereiwirtschaft ein 2,5  stündiges Online-Käseseminar zur Herstellung des eigenen Fetas an. Neben den Utensilien, die nicht in einem normalen Haushalt vorhanden sind, erhält man viel Wissen rund ums Thema.

Reiner Wechs ist als “Rheingau Affineur’’ bekannt geworden und steht für erlesenen Käsegenuss aus dem Rheingau. Handgemachte Käselaibe aus Deutschland, Österreich & der Schweiz werden mit feinsten Rheingauer Zutaten veredelt und zur optimalen Reifung gebracht. Mittlerweile führt seine Tochter Anke Heymach das Unternehmen.

Das Käse-Paket für das Online-Seminar ist für 2 Personen ausgelegt und kostet 79,00 €.  Die Teilnehmer erhalten im Vorfeld, neben der Rezeptur, 2 Käseformen, Lab und Spritze – sowie ein Käsepaket für 2 Personen (ca. 500 g). Die restlichen benötigten Utensilien sind alle im Haushalt vertreten. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.mytalents.de

Mehr rund ums Thema

www.Rheingau-affineur.de
Facebook Der Rheingau Affineur

Bildnachweis: Julia Kneuse

NEUE Genussführer Urkunden im Rheingau! Heute: Weinbistro Laquai, Lorch

Fast am Ende des Rheingaus befindet sich das Weingut Laquai mit der angeschlossenen Weinwirtschaft. Das gemütliche Fachwerkhaus mit lauschigem Garten bietet im besten Sinne hausgemachte frische und regionale Küche. Die hauseigenen Weine der Lorcher Steillagen bestechen zudem durch ihre ganz eigene Stilistik. Wem der Besuch in Lorch zu weit erscheint, kann auch in der von der Familie Laquai betriebenen Gutsschänke Langehof in Rauenthal oder in der Vinothek in der Mauergasse in Wiesbaden vorbei schauen. 

www.weingut-laquai.de

Mit genussvollen Grüßen

Ihre Marion Thomas-Nüssler

NEUE Genussführer Urkunden im Rheingau! Heute: Restaurant „Zum Krug“, Hattenheim

Restaurant Zum Krug

Eine wahre Institution im Rheingau ist das Restaurant „Zum Krug“ in Hattenheim. Neben Gästen, die eine weitere Anreise auf sich nehmen, findet man hier auch viele Einheimische, die die Küche, den gastfreundlichen Service und das Ambiente des Krug schätzen. Verwoben mit den Traditionen dieser Region, bietet die Familie Laufer heute Gastlichkeit auf hohem Niveau in einem der schönsten Gasthäuser Hessens. Neben einer großen Auswahl an Rheingauer Weinen finden sich auch Weine des eigenen Weinguts auf der Karte. Es wird eine kreative Küche, die Tradition wie Moderne widerspiegelt, gepflegt. Zum Betrieb gehören zudem ein Hotel und Tagungsräumlichkeiten.

www.zum-krug-rheingau.de

Mit genussvollen Grüßen

Ihre Marion Thomas-Nüssler

NEUE Genussführer Urkunden im Rheingau!

Der Slow Food Genussführer Deutschland stellt Gasthäuser und Restaurants vor, die fest in ihrer Region verankert sind, traditionelle Regionalküche zubereiten und diese mit neuen Entwicklungen in der Gastronomie vereinbaren. Im Fokus stehen nicht die Sternelokale und Spitzengastronomie, sondern Gasthäuser und Restaurants, welche die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ tagtäglich umsetzen, auf Geschmacksverstärker und „Convenience“ verzichten und ihre Gäste mit einem einladenden Ambiente und Service begrüßen.

Die neuen Urkunden für 2021 sind vergeben und wir freuen uns, die Rheingauer & Wiesbadener Betriebe an dieser Stellen vorstellen zu können.

Heute: Gutsausschank Corvers-Kauter, Oestrich-Winkel

Heute möchten wir Ihnen den Gutsausschank von Dr. Covers-Kauter in Oestrich-Winkel ans Herz legen. Er besticht durch seinen schönen, fast italienisch anmutenden Sommergarten. Im Moment natürlich auch noch nicht geöffnet, aber sobald es möglich ist, werden wir dort unseren nächsten Schneckentisch (Stammtisch) abhalten und all die köstlichen Speisen, die dort serviert werden, genießen. Außerdem besticht das Haus durch seine Weine in Bio-Qualität und den gastfreundlichen Service. Einfach eine runde Sache!

Wir sagen herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung!

www.corvers-kauter.de

Mit genussvollen Grüßen

Ihre Marion Thomas-Nüssler

Bild: Corvers-Kauter

Radicchio Trevigiano mit Spaghetti

… und noch ein Rezept aus dem Schneckenhaus

Immer wieder stellen wir uns im Convivium die Frage, wie sieht denn echte italienische Küche aus und wie müssen Gerichte schmecken, um authentisch zu sein?

Nun, das Gericht sollte auf jeden Fall mit regionalen, qualitativ hochwertigen Produkten und handwerklich gut gemacht sein. Nur schmecken die Tomaten, die ich frisch auf einem italienischen Markt in einer kleinen Stadt auf dem Land kaufen kann, völlig anders als Tomaten aus einem hiesigen Supermarkt. Das Sugo di Pomodoro, welches man mit Supermarkt-Tomaten herstellt, wird demnach längst nicht so gut schmecken.

Oft mangelt es uns in unseren Breitengarden auch an der Vielfalt der italienischen Gemüsesorten, so bekommt man z.B. im Winter in Italien auf dem Markt einen Radicchio Trevigiano zu kaufen, den man hier fast nie zu Gesicht bekommt. Doch vor einer Woche ist es mir tatsächlich gelungen, ihn aufzutreiben.

Ein einfaches aber authentisches Gericht ist Radicchio Trevigiano mit Spaghetti. Man benötigt für 2 Personen 3-4 Knollen Radicchio Trevigiano, ein hochwertiges, gutes Olivenöl und Knoblauch – sonst nichts.

Die schmalen Blätter von der Knolle trennen und waschen und anschließend mit Knoblauch und sehr viel Olivenöl in einem separaten Topf andünsten und mit den fertig gekochten und abgeseihten Spaghetti in einem großen Topf  mischen. Nun noch ein wenig salzen und pronti – und fertig ist das italienische einfache Gericht.

Probiert es einmal aus, ihr werdet überrascht sein!    

Eure Marion 

Fotos: Marion Thomas-Nüssler

Bierstadter Gold

Kleine Erkundungen – Ein näherer Blick auf Produzenten in Bierstadt

Vielleicht liegt es ja an den Beschränkungen des aktuellen Lebens, dass mein Blick auf Dinge fällt, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Oder es ist einfach die Lust an Entdeckungen, die mich sonst auch umtreibt. Heute möchte ich von solch einer Entdeckung erzählen.

Der Wiesbadener Vorort, in dem ich lebe, heißt Bierstadt und meine Arbeitsstätte befindet sich in dem daran angrenzenden Vorort Erbenheim. 

Bierstadt ist kein kleiner Vorort. Für die tägliche Grundversorgung gibt es jede Menge Supermärkte, einen Drogeriemarkt und mehrere Getränkemärkte.

Aber es gibt auch individuellere Angebote. So fiel mir neulich auf meiner Fahrt zur Arbeit an der Hauptdurchgangsstraße/Schultheißstr.1 ein goldgelb leuchtendes Firmenlogo auf. Bierstadter Gold !!

Natürlich hat das nichts mit Schmuck zu tun, dass es aber ein Bier sein sollte, war mir neu. Also habe ich bei meinem nächsten Einkauf im Hof Halt gemacht.

Schon beim ersten Blick hüpfte mein Herz, denn im Hof stapeln sich zur Freude meiner Biertrinker-Seele, die Bierkästen mit dem Gold. In der Werkstatt lodert jetzt im Winter ein einladendes Kaminfeuer und die jungen Biermacher waren bei der Arbeit. Natürlich bin ich mit den Jungs über Slow Food ins Gespräch gekommen.

2019 gründeten sie ein Start-Up Unternehmen, suchten sich eine hervorragende Brauerei und gaben dem Kind einen Namen „Bierstadter Gold“. Es ist ein mildes, süffiges, naturtrübes Bier. Sie berichteten auch von anderen kleinen Produzenten um Bierstadt herum… was soll ich sagen, da werde ich natürlich über weitere Erkundungen berichten.

Noch wird das Bier nicht in Bierstadt gebraut, aber wenn wir und ganz besonders ich fleißig dort einkaufen, können sich die Jungs den Wunsch vom eigenen Bier aus der Heimatstadt erfüllen. Also Ihr Lieben macht Euch auf,  raus aus dem Schneckenhaus und ab zu den smarten Jungs. Alle Info´s hier : (www.bierstadter-gold.de)

Ganz herzliche Grüße von eurer, immer auf der Suche nach neuen, kleinen Produzenten,

Marion

SLOW WINE Tipp: Weingut Calatroni aus dem Oltrepò Pavese

Slow Food Rheingau hat eine besondere freundschaftliche Beziehung zu Ortrepò Pavese und dem dortigen Convivium. Nun ist über das Weingut Calatroni, bei dem auch wir zu Besuch waren ein Bericht erschienen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

„Calatroni ist eine Kellerei mit einem Auge auf das Detail. Was ein Detail Wert ist, hat uns Cristian Calatroni, Önologe bei Calatroni Vini, erklärt. Zusammen mit seinem Bruder Stefano, zuständig für das Agentennetz, leitet er das Familienunternehmen.“ Weitere Informationen in dem Artikel „Calatroni Vini – der Wert des Details“ in WEINWELT 16/12/2020

Bild: Calatroni Vini