Käsefestival Sand in Taufers 2026

Vom 13. bis 15.März 2026  fand in Sand in Taufers (Südtirol) das 16. Käsefestival statt.

Wer Spaß und Freunde an Käse hat, und besonders an Rohmilchkäse, war dort sozusagen im Käseparadies.

Alle zwei Jahre treffen sich in Sand in Taufers Käsehändler aus ganz Italien, aber auch aus Norwegen, aus Österreich, den Niederlanden und aus Deutschland.

Den Anfang des Käsefestivals machte ein geführtes Geschmackserlebnis mit norwegischem Käse.

Peter Friedrich Schornik, Lehrer an der Landwirtschaftlichen Gesamtschule (Sogn-Jord-og Hagebruksskule, Website: sjh.vgs.no), referierte unter dem Titel „Save the Gamalost“ über die Herstellung und Zubereitung des Gamalost.
Es ist einer der ältesten bekannten norwegischen Käse, ihn gab es schon zu Zeiten der Wikinger.
Gamalost wird aus Sauermilch hergestellt und entwickelt während der Reife einen Edelschimmel, der wiederholt in den Käse eingearbeitet wird. Der Käse entwickelt einen starken unverwechselbaren Geschmack.

Bildquelle: SF Rheingau

Das zweite norwegische Geschmackserlebnis unter dem Titel „Die neuen Norweger“ wurde von Jan Peter Aursnes präsentiert.

Jan Peter Aursnes war Juror bei der Weltmeisterschaft der Käsesorten in Norwegen und ist Autor mehrerer Bücher.

Sein Anliegen ist es, den norwegischen Käse im Ausland bekannter zu machen.
Wobei es zum Teil dem norwegischen Käse schwer fallen wird, dem Konsumenten einen Kilopreis von 40 € bzw. 60 € oder sogar 100 € pro Kilo schmackhaft zu machen.

Das Käsefestival war auf jeden Fall wieder einmal eine super SlowFood Sache, und wir freuen uns schon auf 2028, alle SlowFood Freunde wiederzusehen.
Großes Kompliment an SlowFood Südtirol, insbesondere Martin Pircher und Karin Huber, für dieses gelungene Fest.

Neue Conviviumsleitung

Bildquelle: Martin Ehinger

Am 05. März 2026 wurde anlässlich der SF Mitgliederversammlung Rheingau eine neue Conviviumsleitung gewählt.

Martin Ehinger, seit 10 Jahren SlowFood Mitglied, wurde mit großer Mehrheit zum
1. Vorsitzenden des Conviviums Rheingau gewählt.

Martin Ehinger teilt seit vielen Jahren die drei Handlungsfelder „gut, sauber und fair“ von Slowfood.
Als leidenschaftlicher Hobbykoch achtet er auf eine hohe Qualität der Zutaten, mit denen er ein geschmackvolles und bekömmliches Essen zubereitet.
Beim Einkaufen ist ihm der persönliche Kontakt zu den Bauern, Winzern und Händlern sehr wichtig.
Sein kleiner insektenfreundlicher Garten ist so angelegt, dass Insekten fast über alle Jahreszeiten hinweg etwas Blühendes für ihre Nahrung  finden können.
Beim Wandern im Rheingau und im Taunus freut er sich über die schöne Landschaft und Natur.

Das CV freut sich auf neuen Schwung, frische und kreative Ideen sowie innovative Kontakte zu regionalen Erzeugern und wünscht Martin Ehinger einen guten Start ins SlowFood Jahr 2026.