Dalgaard & Jordan

Weingut
Dalgaard & Jordan

 

65344
Eltville/Martinsthal. Hauptstraße 4

06123/704907

Internet:
www.dalgaardundjordan.de

email:
dalgaard.jordan@gmail.de

 

Wir wollen mineralische und komplexe Weine mit Klarheit, Finesse und
Tiefe erzeugen, die Herkunft und Einzellage widerspiegeln.“

 

Weingut

Das seit 2011 im Nebenerwerb von Christin Jordan (Journalistin) und Lars Dalgaard (Unternehmensberater) geführte Weingut hat Weinbergsflächen im Rheingau (0,5 ha) und am Mittelrhein (0,4 ha), die ausschließlich mit Riesling bestückt sind. Wie wir uns überzeugen konnten, praktizieren die beiden Autodidakten ihr Weinhandwerk im Sinne der eingangs erwähnten Leitsätze mit sehr ansprechenden Ergebnissen.
Die Parzellen im Rheingau befinden sich in Rauenthal und Martinsthal, wobei die renomiertesten die Lagen Rauenthaler Rothenberg und Rauenthaler Wülfen sind.
Die „kleine“ Weinliste beginnt mit einem Basiswein (Martinsthaler Riesling) der von einem langjährigen Vertragskollegen zugekauft wird. Analog zur VDP-Klassifikation folgt der Martinsthaler Ortswein, dann der Lagenwein und final die Großen Lagen Rothenberg und Wülfen. Letztere musste zwischenzeitlich allerdings der Flurbereinigung „geopfert“ werden.
Die Weine aus beiden Anbaugebieten (je nach Jahrgang ca. vier Tausend Flaschen) wird an private Kunden und den ausgewählten Weinhandel vertrieben.

Weinan-/ -ausbau

Die Anlagen im Rheingau sind im Schnitt 50 Jahre alt. Im Durchschnitt werden 40 hl/ha erzielt, da so „die Typizität der einzelnen Lagen besser zum Ausdruck kommen kann“. Je nach Jahrgang wird durch eine zusätzliche Selektion während der Wachstumsperiode eine weitere Ertragsminderung auf bis zu teilweise unter 30 hl/ha erreicht.
Die sehr späte und selektive Lese der vollreifen Trauben wird ausschließlich per Hand durchgeführt. Eine schonende Traubenverarbeitung und eine langsame Kaltgärung (Kalt- mazeration) sorgen für den Erhalt von ausgeprägten Rieslingaromen. Dabei lässt man die Trauben spontan angären und je nach Jahrgang wird Bio-Reinzuchthefe zugesetzt. Die Weine werden zu 100 % im Edelstahltank ausgebaut. „No touch“ ist Handlungsgrundsatz.
Die Basisqualitäten kommen ca. acht Wochen nach der (relativ späten) Füllung in den Verkauf, d.h. bis Mitte Juli, die höheren Qualitäten sind ab September erhältlich.
Die sehr kleinen Weinbergsparzellen, teilweise nur wenige Reihen, werden nach den Maßstäben des ökologischen Weinbaus bewirtschaftet. Dazu gehören u.a. die mechanische Bodenbearbeitung, der Verzicht auf Herbizide und eine sorgfältige Laubarbeit.
Die Anlagen im Rheingau sind im Schnitt 50 Jahre alt. Im Durchschnitt werden 40 hl/ha erzielt, da so „die Typizität der einzelnen Lagen besser zum Ausdruck kommen kann“. Je nach Jahrgang wird durch eine zusätzliche Selektion während der Wachstumsperiode eine weitere Ertragsminderung auf bis zu teilweise unter 30 hl/ha erreicht.
Die sehr späte und selektive Lese der vollreifen Trauben wird ausschließlich per Hand durchgeführt. Eine schonende Traubenverarbeitung und eine langsame Kaltgärung (Kalt- mazeration) sorgen für den Erhalt von ausgeprägten Rieslingaromen. Dabei lässt man die Trauben spontan angären und je nach Jahrgang wird Bio-Reinzuchthefe zugesetzt. Die Weine werden zu 100 % im Edelstahltank ausgebaut. „No touch“ ist Handlungsgrundsatz.
Die Basisqualitäten kommen ca. acht Wochen nach der (relativ späten) Füllung in den Verkauf, d.h. bis Mitte Juli, die höheren Qualitäten sind ab September erhältlich.

Testergebnis

Experimentierfreude und Leidenschaft sind bei Christin Jordan und Lars Dalgaard spürbar, wenn sie ihre Weine vorstellen. Bereits der Eingangsqualität(en) zeigen Mirabellen- und Birnenfruchtnoten bei schöner Säure. Die Weine der (Steil-)Lage Rothenberg bilden schöne (gereifte) Steinobstnoten mit leichten Würz- und Tabakaromen ab. Ein Quervergleich mit dem Vorgängerjahrgang zeigt das Entwicklungspotenzial des Weines. „Man glaubt den roten Verwitterungschiefer, der lehmig durchsetzt ist, zu schmecken.“

Hier präsentiert sich ein mit Leidenschaft geführtes „Weinprojekt“, in das auch Freunde und Bekannte einbezogen sind.