Asbach-Kretschmar

asbach

Weingut Asbach-Kretschmar

 

Inh. Peter Kreuzberger

65375 Oestrich Winkel – Weißgasse 1

Tel.: 06723 / 889660

Internet: www.asbach-kretschmar.de

„Wir akzeptieren die Gegebenheiten der Natur“

 

Weingut

Dem ökologischen Weinbau fühlt sich der Inhaber des Weingutes, Peter Kreuzberger, schon sehr lange verbunden. Bereits seit 1992 führt er das Weingut gemeinsam mit seiner Frau nach ökologischen Gesichtspunkten und war damit einer der Pioniere im Rheingau. Seit dieser Zeit ist das Weingut Mitglied bei ECOVIN.
Das Ehepaar Kreuzberger deckt das gesamte Aufgabenspektrum des Weingutes ab und beschäftigt nur in der Erntezeit eine Lesemannschaft.
Etwas mehr als 4 ha werden. bewirtschaftet. Die Weinberge sind schwerpunktartig in Rüdesheim angesiedelt, umfassen aber auch Parzellen in Hallgarten, Geisenheim sowie in Lorch.
Die Palette der angebauten Rebsorten wird vom Riesling angeführt und in kleineren Mengen mit Weiß- und Grauburgunder sowie Auxerrois und Spätburgunder ergänzt. Das Weingut besitzt sehr alte Weinstöcke, die bis auf das Pflanzjahr 1957 zurückgehen.
In den sehr weitläufigen, alten Kellerräumen finden sich noch Ausstattungen (Stahl- und Holzfässer) aus der ehemaligen Asbach-Weindestillerie, die Vorbesitzerin des Weingutes war.

Weinan-/ -ausbau

Den Richtlinien von ECOVIN entsprechend, wird die ganze Bandbreite der ökologischen Weinherstellung über die gesamte Produktionskette umgesetzt In dem Produktionsablauf werden die vorhandenen, natürlichen Ressourcen genutzt, die biologisch aktiven Böden und die natürliche Bodenfruchtbarkeit gefördert.
Die „Gegebenheiten der Natur zu akzeptieren“ und „den Weinbergen Ruhe geben“ sind die wesentlichen Leitsätze des Winzers, die, wie wir finden, vom Ehepaar Kreuzberger perfekt umgesetzt werden.
Die Weißweine werden in Edelstahltanks ausgebaut, während beim Spätburgunder das Barrique bzw. große Holzfässer zum Einsatz kommen
Die Weine haben jeweils eine sehr lange Verweildauer auf der Vollhefe. Dabei kommen ausschließlich Reinzuchthefen zum Einsatz. Der Durchschnittsertrag liegt bei 50 hl/ha.
Rund 40 % der Produktion werden direkt vermarktet, gefolgt vom Handel und Export mit jeweils 25 % sowie einer Restquote von 10 %, die bei Weinfesten abgesetzt wird.

Testergebnis

An den Verkostungsterminen probierten wir Rieslinge der Jahrgänge 2015 und 2016. Während, wie zu erwarten, die Rieslinge des Jahres 2016 aus den Lagen Hasensprung und Klosterlay noch verschlossen sind und noch eine leicht hefige Nuance haben, zeigte die 2015er Riesling Spätlese aus der Rüdesheimer Lage Roseneck gelbe Früchte und eine runde Aromatik. Deutlich bukettreicher („auch gelbe Früchte“) präsentierte sich die Auxerrois Spätlese aus 2015, die Herr Kreuzberger auf einer kleinen Fläche in Geisenheim („Mäuerchen“) anbaut.