Herzlich Willkommen !!!!!!!!!!!!

 

Oltrepo Pavese

Für alle Teilnehmer der Veranstaltung am 22.06. mit unseren italienischen Freunden und zur Vorbereitung hier einige Informationen über den Weinbau in Oltrepo Pavese.

Wir freuen uns auf das Convivium Oltrepo Pavese – herzlich willkommen!

Weinbau „Oltrepò Pavese“

 „Oltrepò Pavese“ befindet sich süd-westlich der Lombardei, einer Region Norditaliens. Seine Form erinnert an ein Dreieck, oder besser an eine Weintraube. Die längste Seite liegt am rechten Ufer des Flusses Po, grenzt im Westen an die Emilia Romagna, im Osten an den Piemont (zu dem gehörte bis zur italienischen Vereinigung im Jahr 1859) und im Süden an Ligurien.

Das Gebiet wird vom 45. Breitengrad durchquert und aus diesem Grund „der Wein-Parallel“ genannt. Er zieht sich durch die am besten geeigneten Gebiete für den Weinbau: Piemont, Bordeaux und Oregon.

Aus historischer Sicht war es Federico Barbarossa, welcher diesem Gebiet als erster den Namen „Oltre Po“ gegeben hat, um sich bei der Stadt Pavia für ihre Treue im Kampf zwischen Reich und Gemeinde zu bedanken. Unser Hauptort und damalige Hauptstadt des lombardischen Königreiches erhielt dafür die Gebiete „über dem Po“.

Oltrepò ist ein Gebiet reich an Geschichte, Kultur und Tradition. Dies bezeugen die zahlreichen, in reizvoller, natürlicher Umgebung eingetauchten Burgen und die Abteien, welche die Weinkultur seit jeher weitergeben und bewahren. Daran erinnert uns auch das „Scriptotium“ von Bobbios Kloster, in welchem das Edikt von Rotari geschrieben wurde. Es handelt sich dabei um die erste Sammlung von schriftlichen Gesetzen, welche Strafen für diejenigen vorsah, die Pfähle oder Trauben aus den Weinbergen gestohlen hatten.

Ein erstes Zeugnis des Weins aus Oltrepò stammt vom griechischen Geographen und Historiker Strabo. Im Gefolge römischer Truppen schrieb er lokalen Handwerkern der Region 40 v.C. über „guter Wein, gastfreundliche Menschen und sehr große Holzfässer“ die Erfindung des Holzfasses zu. Weitere Zitate stammen vom Historiker Plinius dem Älteren, welcher von einem blühenden Weinbau in der Stadt Clastidium (Casteggio) und Litubium (Retorbido) schreibt.

Derzeit ist die Oltrepò Pavese das erste Weinanbaugebiet der Lombardei: es bedeckt 63% der bepflanzten Fläche und erzeugt 55% des Weines der gesamten Region. Hier liegen 13.000 von 20.500 ha an Weinbergen der gesamten Region.

Die am häufigsten angebauten Trauben sind Croatina (4.000 ha), Barbera (3.000 ha), Pinot Nero (3.000 ha), Riesling (1.500 ha) und Muscat (500 ha). Die Produktion von Pinot Noir umfasst 75% der italienischen Produktion, was den Oltrepò Pavese zum größten Produktionsgebiet dieser Sorte auf nationaler Ebene, zum drittgrößten, nach der Champagne und Burgund, in Europa und zum fünftgrößten weltweit noch nach Oregon und Neuseeland macht.

Aus dem Pinot Noir entstehen nach „klassischer Methode“ sei es weißer Spumante, als auch Rosé und die in Holz gealterten großen Roten. Die autochthonen Rebsorten Barbera und Croatina verleihen sowohl leicht zu trinkenden und manchmal prickelnden Rotweinen, als auch älteren Weinen ihr Leben.

Vier genossenschaftlich organisierte Kellereien der Gegend liefern einen Großteil der Produktion, aber die Qualität und die Tradition liegen in den Händen von etwa 120 Herstellern. Von diesen sind etwa 60 Unternehmen mit dem Weinqualitätsbezirk Oltrepò Pavese assoziiert, welche in Italien und im Ausland die hervorragende Qualität dieses Gebietes vertreten.

Die Unternehmen Montelio und Calatroni sind beide Mitglieder dieses Weinbezirks, sowie der FIVI (Italienische Föderation der unabhängigen Winzer). Sie teilen und beachten die entsprechende „Charta der unabhängigen Winzer“:

Der Winzer:

  • verteidigt sein Gebiet, pflegt seinen Weinberg, sammelt seine Trauben
  • macht seine eigenen Trauben zu Wein, erhöht und füllt seine Weine in seinen eigenen Kellern ab, verkauft seinen Wein
  • spezialisiert sich unter Achtung der Tradition, begrüßt und fördert die Verkostung
  • hat Freude daran, die Früchte seiner Arbeit und Kultur zu fördern.

Diese sind die Grundsätze, welche uns bis nach Wiesbaden geführt haben. Wir bedanken uns bei Ihnen für die Einladung! Giovanna (Montelio) e Stefano (Calatroni)

Mehr Informationen in italienischer und englischer Sprache auf

http://www.distrettovinooltrepo.com/

Köstlichkeiten aus Italien !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe SlowFoodies des Rheingau`s, liebe Freunde,

ich darf noch mal daran erinnern, wir haben noch ausreichend freie Plätze:

am Donnerstag, 22. Juni bekommen wir einen wunderbaren Abend geboten:

 Mehrere Mitglieder von Slow Food Oltrepó-Pavese (Po-Region), darunter eine Köchin, kommen in die Rhein-Main-Region und bringen einen großen Sack ihrer Spezialitäten mit.

Um 17:30 Uhr beginnen wir mit einer Verkostung von verschiedenen Arche-Produkten aus Italien, und um 19 Uhr gibt es ein großes Menü, gekocht vor Ort mit den mitgebrachten Zutaten.Wein aus der Region gibt es selbstverständlich auch.

Treffpunkt/Veranstaltungsort: 

Gemeindezentrum Maria Aufnahme (Katholische Kirchengemeinde St. Birgid, Sigismundstr 5, 65205 Wiesbaden-Erbenheim

 Kosten: 

59 Euro/Person für Verkostung und Menü einschl. Wein (wenn jemand nur zum Menü um 19 Uhr kommen will/kann, werden 45 Euro berechnet (nur Verkostung geht aus organisatorischen Gründen nicht)

 Anmeldung:

Über frankfurt@slowfood.de  bis zum 01.Juni mit Angabe der Personenzahl und einer IBAN zum Einzug der Kosten.

Bitte gebt die Informationen auch an Freunde und Familie weiter und an all dienigen, die gerne italienischen Wein und Speisen lieben.

 

Mit genussvollen Grüßen

Eure Marion Thomas-Nüssler

 

 

Die Schnecke auf dem Berg

Unser nächster Schneckentisch findet am 06.Juni in der Schlossschänke auf dem Johannisberg (Schloss Johannisberg) statt.

Wir freuen uns auf Sie es gibt viel zu erzählen wir treffen uns um 19.00 Uhr. Um Rückmeldung bzw. Teilnahme wird bis zum 02.Juni unter joachim.gawe @freenet.de gebeten.

Mit genussvollen Grüßen aus dem Rheingau

Marion Thomas-Nüssler

Riesling mal anders

Liebe SlowFoodies,

als Convivium Rheingau sind wir schon durch unsere Weinregion vor geprägt.Ganz besonders ist uns der Riesling ans Herz gewachsen. Nun habe ich den Riesling mal in einer anderen Konsistenz als flüssig für Sie aufgespürt.

Rieslinggeflüster“,  ein Rheingaukrimi wird im Rahmen der Veranstaltung: Ein Tag für die Literatur – Literaturland Hessen – am 07.Mai von Kerstin Wolf-Mujkanovic vorgestellt. Um 15.00 Uhr lädt Kerstin Wolf-Mujkanovic auf ihre Terrasse ein der Eintritt ist frei.

Adresse: Familie Wolf- Neufeldstr.24- 65207 Wiesbaden

Mehr Informationen zum Literaturland Hessen unter www.literaturland.hr2.de

Hurra der Frühling der ist da!

Wir treffen uns am 26.April um 19.00 Uhr im Gelben Haus, Burgstrasse 3, Eltville zum nächsten Schneckentisch. Bitte melden Sie sich unter joachim.gawe@freenet.de bis zum 20.April an.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit Ihnen und einem genussvollen Abend im Rheingau.

Herzliche Grüße

Ihre Marion Thomas-Nüssler

Winkel Hopping 2017

Galerie

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Eine genüssliche Entdeckungstour durch Oestrich-Winkel Freitag 21. April bis 23. April  SlowFood Rheingau lädt mit Winkeler Genusshandwerkern zum 3. Winkel Hopping ein. 7 Genusshandwerker präsentieren neben den eigenen Produkten eine Vielzahl bemerkenswerter Produzenten, die die Gäste in einem selbstbestimmten Ablauf … Weiterlesen

Die Schnecke unterwegs im Rheingau

Hurra es wird Frühling und die Schnecke ist schon unterwegs!

Wir treffen uns am 21. März in der Gutschänke Langehof/Martinsthal in der Martinsthaler Strasse 4 um 19.00 Uhr.

Bitte anmelden bis zum 13. März unter joachim.gawe@freenet.de.

Wer mit dem Bus kommen möchte schaut bitte unter www.r-t-v.de und der Buslinie Nr.170 nach den gültigen Abfahrtszeiten. Die Haltestelle für die Gutsschänke ist die Haltestelle an der Kirche in Rauental.

Ich freue mich auf Sie und auf ein herrliches Gläschen Riesling und bis dahin

Ihre Marion Thomas-Nüssler

Kulinarisch-Historische Mühlenwanderung

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      Die Wurzeln des Geschmacks

  1. Kulinarisch-Historische Mühlenwanderung von Slow Food Rheingau am 12.03.2017

Schon mal Kerbelwurzel gegessen? Kann man das überhaupt essen?

Gewiss – und zwar mit Genuss! In der 8. Kulinarischen-Historischen Mühlenwanderungen werfen wir einen Blick unter die Oberfläche und verkosten köstliche Wurzeln. Getreu dem Motto „Die Wurzeln des Geschmacks“ lädt Slow Food Rheingau am 12.03.2017 zu der beliebten Wandergenusstour ins Elsterbachtal.

Schon die erste Kostprobe klingt sehr verlockend: Petersilienwurzelgnocchi mit geschmolzener Blutwurst und Apfelsauce und Rieslingsekt wird zum Start bei der Ankermühle gereicht. Danach führt die gewohnte Wanderstrecke durch die Weinberge des berühmten Johannisberg. Im Ortsteil Grund wird ein Stopp in der ehemaligen Jannmühle, heute Weingut Johannishof, eingelegt. Zum Riesling im historischen Fasskeller gibt es Pastinaken Dip auf Landbrot. Anschließend führt der Weg wieder bergauf in die Weinberge am ehemaligen Kloster Johannisberg vorbei bis die Reussischen Mühle weiter hinten im Tal erreicht ist. Hier weiden die Waldschafe der Familie Börner. Wie reift der hauseigene Lammschinken zu dieser Köstlichkeit heran? Fragen zu den Produkten aus eigener Herstellung beantwortet die nebenberuflichen Schafzüchter gerne. Dieses Mal werden die Kostproben vom Lamm mit Wurzelgemüse verkostet.

Die nächste Mühle ist schnell erreicht: das Weingut Ostermühle, wo Karl Daniel in seinen gemütlichen Weinkeller lädt. Das Kerbelwurzelmaronensüppchen mit Orangencrumble zur kleinen Weinprobe kommt aus der Küche der Ankermühle. Ein letztes Mal führt der Weg wieder aus dem Tal nach oben, wo der weite Blick zum Rochusberg in Rheinhessen und zum Kloster St. Hildegard die Mühen belohnt. Letzte Station ist nach 3 km langer Wanderung die Elstermühle, heute ein Obstbaubetrieb. Wildkirschenbrand, Zwetschgenwasser oder Walnusslikör – erstaunlich was Olaf Fischer alles aus seinem Obst destilliert. Nach den hochprozentigen Kostproben und dem Genuss der Urrübentarte im Glas klingt die ca. 8 km lange Tour bei der Ankermühle an der wärmenden Feuerschale aus, die mit Wingertsknorzen inkl. Wurzeln angefeuert wird. Wer mag kann den Tag mit dem genüsslichen Slow Food Wurzelmenü beschließen.

Start der Veranstaltung am 12.03.2017 ist um 12.00 Uhr bei der Ankermühle in Winkel. Hier endet die Wanderung gegen 17.30 Uhr.

Die Teilnahmegebühr für die Wanderung beträgt 35 € inklusive Getränke und Kostproben. Eine Anmeldung für das 3-gängige „Wurzelmenü“ (35,00 €) und die Wanderung ist bis zum 01.03.2017 unter rheingau@slowfood.de unbedingt erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Rezepte   Rezepte

Wurzel-Gemüse.doc    Wissenswertes über das Wurzel-Gemüse

Die Schnecke auf hoher See

Liebe Slow Foodies, liebe neue Gesichter,

diesmal verschlägt es die Schnecke ans Meer.

Unser Schneckentisch im Februar findet am 15.02. im Strandhus Sylt,Taunustrasse 38 um 19.00 Uhr in Wiesbaden statt.

Es gibt Fleisch und Fisch und guten Wein und wer sich mit seinem Partner/in oder Freund und Kollege ein 2x Personen Fischfondue zum Schneckentisch vorbestellen möchte (pro Person 28,- Euro)  sollte sich schleunigst bei unserem Restaurantexperten Joachim Gawe unter joachim.gawe@freenet.de bis zum 12.02. angemeldet haben. Auch um eine kurze Anmeldung zum Stammtisch wird gebeten.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und werde dann ganz auf – norddeutscher Art – ein slowfoodfreundliches “Moin Moin”  in die Runde werfen.

Ihre Marion Thomas-Nüssler